Neuseeland

Home sweet airbnb Home

Drei Wochen Auckland gehen jetzt langsam dem Ende entgegen, es wird also überfällig mal etwas mehr zur „City of Sails“ zu schreiben.

Wenn man auf der neuseeländischen Nordinsel herumreist, lässt es sich eigentlich kaum vermeiden immer mal wieder nach Auckland zu kommen. Die Stadt liegt zwischen zwei Küsten an der schmalsten Stelle der Nordinsel.

Meine Zeit verbringe ich viel mit Herumlaufen, ob nun in der Stadt oder in der Natur. Aber auch die vielen netten Cafes sind immer mal wieder einen langen Besuch wert. (Hier eines in Parnell.)

2015-05-22 12.23.09

Das Wetter in der jetzt herbstlichen Zeit des Jahres ist unberechenbar und meine Regenjacke ist das wohl nützlichste Teil meiner Ausrüstung (wie man sieht freue ich mich immer wieder über diesen guten Kauf 🙂 ).

2015-05-27 13.18.36

Es regnet zwar selten wirklich lange, aber man weiß auch nie ob nicht schnell mal eine kurze Husche vorüberzieht. Jegliche Planung aufgrund des Wetterberichts habe ich inzwischen aufgegeben. Einfach machen und für den Notfall die Jacke dabei haben, reicht.

2015-05-25 10.41.25

Gewohnt habe ich dieses Mal in Milford, einem Stadtteil im Norden Aucklands.
Ich habe hier eine voll ausgestattete, kleine und gemütliche Wohnung im Untergeschoss einer sehr netten älteren Neuseeländerin gefunden.
Mein erstes airbnb Erlebnis ist damit ein voller Erfolg.

2015-05-11 14.30.19

Milford ist ein wenig wie das Grünau Aucklands. Alles schon etwas ländlich und an der Grenze zur Provinz, aber trotzdem noch mit ganz guter Anbindung in die Stadt.

2015-05-26 16.10.26

Mittlerweile bin ich zum Meister in der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs Aucklands geworden. Bzw. zum Meister in der Navigation durch den öffentlichen Nahverkehr mit Google Maps. Für alle denen sie vielleicht noch unbekannt sind, zwei Stichpunkte: „Offline Karten“ und „Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzeigen“.
Es gibt hier nämlich keine Haltestellenansagen, ich muss also nicht nur wissen wo ich aussteigen will, ich muss auch wissen wann der Halteknopf zu betätigen ist. Keine Ahnung wie man das als Tourist ohne Smartphone hinbekommt.
Dem Busfahrer sollte man vor dem Einsteigen ein Handzeichen geben wenn man will, dass er auch wirklich an der Haltestelle stoppt und ein obligatorisches „Thank you“ beim Aussteigen ist die Pflicht des höflichen Fahrgasts.

Man kommt aber auch ohne Bus zurecht.
Immer mit Blick auf den Vulkan Rangitoto, kann man bei Ebbe auch am Strand entlang von Milford bis nach Devonport laufen und von dort in die Innenstadt übersetzen.

2015-05-18 16.25.02

Devonport selbst hat zwei Vulkane mit fantastischen Blick auf den Hauraki Gulf zu bieten.

2015-05-01 12.53.28

Außerdem gibt es dort viele Cafes, Bars und Fischrestaurants und im Verhältnis zu Milford etwas mehr Touristmus.
Wenn Milford Grünau ist, ist Devonport Köpenick.

2015-05-01 15.19.23

Aucklands Innenstadt um die Queens Street herum, erinnert dann schon sehr an Mitte, bzw. einem langgezogenen Potsdamer Platz 😉 über dem der Sky Tower trohnt.

2015-04-28 17.04.29

Wenn man will kann man dort auch hinunterspringen, ich habe mich allerdings vorerst mit dem Ausblick begnügt.

2015-04-28 16.41.38

2015-04-28 16.20.56

Ein wirklicher Fan der Großstadt bin ich zwar nicht, aber ab und zu ist es ganz interessant auf der Queen Street herumzulaufen. Schon das Erdnussbutter- Avocado Sushi das es hier gibt, ist Grund genug.
Die Kreuzungen auf denen in den Rot- Phasen der gesamte Verkehr stoppt und alles in organisiertem Chaos über die Straße läuft, sind ebenfalls großartig.

Ich wandele hier auch ein wenig auf den Pfaden der Erinnerung. In diesem reizenden Hostel hatte mich die Agentur mit deren „Hilfe“ ich mein Work and Travel Jahr 2006 gebucht hatte, für die ersten zwei Nächte untergebracht.
Nach der ersten Nacht dort bin ich umgezogen und habe die ganze Backpackerei zunächst für keine allzu gute Idee gehalten. Zum Glück hat sich das mit dem nächsten Hostel außerhalb der Stadt dann schnell wieder geändert.

2015-04-29 12.00.48

Die Innenstadt Aucklands ist sehr übersichtlich. Die Häuserschluchten kann man leicht hinter sich lassen und ist schnell wieder im nächsten Park (hier der Albert Park mit dem Turm der Uni).

2015-04-27 16.15.26

Auch der nächste Vorort oder Strand ist oft nicht weit entfernt. Hier die Mission Bay.

2015-04-29 14.01.11
2015-04-29 14.40.28

Ich hatte das Glück dieses Mal genug Zeit zu haben um Auckland ganz ohne Sightseeing Stress intensiv erleben zu können. All das hätte in nur einem Artikel keinen Platz. Einigen meiner Highlights widme ich daher auch noch mal Einzelbeiträge.